{"id":18,"date":"2015-08-31T15:53:55","date_gmt":"2015-08-31T15:53:55","guid":{"rendered":"http:\/\/ichsingdannmalweg.de\/?page_id=18"},"modified":"2026-04-13T14:35:25","modified_gmt":"2026-04-13T12:35:25","slug":"singen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ichsingdannmalweg.de\/?page_id=18","title":{"rendered":"Singen und Entspannung"},"content":{"rendered":"<p>Wir alle sind mittlerweile mehr oder weniger gestresst. Zumindest teilweise.<br \/>\nDass das auf die Dauer krank oder zumindest unzufrieden macht ist unbestritten. In unserer schnelllebigen Zeit l\u00e4sst sich Stress oft nicht vermeiden. Entspannung tut Not und kleine Auszeiten im Alltag k\u00f6nnen viel bewirken.<br \/>\nEs gibt viele Wege die Akkus wieder aufzuladen f\u00fcr neue Aufgaben. Autogenes Training, Meditation, Sport und vieles mehr&#8230;.Musik ist ein wunderbares Mittel und besonders beim Singen kann man sich sehr schnell entspannen und bekommt zus\u00e4tzlich noch gute Laune!<br \/>\nEinigen Studien zufolge st\u00e4rkt besonders das Singen in einer Gruppe unsere Widerstandsf\u00e4higkeit gegen Stress&#8230;und das kann man sogar messen!<\/p>\n<p><b>Gemeinsames Singen macht gl\u00fccklich<\/b><\/p>\n<p>In einer Reportage \u00fcber Gl\u00fcck 2013 in der ARD wurde das deutlich.<\/p>\n<p>Prof. Gunter Kreutz ist Musikwissenschaftler an der Universit\u00e4t Oldenburg. Er hat in einer Studie mit erfahrenen Chors\u00e4ngern herausgefunden, dass sich Singen positiv auf K\u00f6rper und Psyche auswirkt.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr wurden psychologische Frageb\u00f6gen ausgewertet und die Konzentration des Stresshormons Cortisol und Immuglobolin A im Speichel untersucht.<\/p>\n<p>Weiterhin wurde im Rahmen einer ARD-Reportage eine Untersuchung mit Laiens\u00e4ngern gemacht. Jeweils vor und nach einer Chorprobe und zum Vergleich vor und nach einer Gespr\u00e4chsrunde wurden die Frageb\u00f6gen ausgef\u00fcllt und die Speichelproben untersucht.<\/p>\n<p>In den Speichelproben wurde die Konzentration des Hormons Oxytocin gemessen.<\/p>\n<p>&#8222;Oxytocin hat eine stressl\u00f6sende Wirkung, ist wirksam gegen \u00c4ngstlichkeit und f\u00fchrt zu Wohlbefinden. Und es konnte gerade in j\u00fcngsten Untersuchungen &#8211; allerdings an Tieren &#8211; gezeigt werden, dass Oxytocin mit dem Botenstoff Serotonin im Gehirn eine Wechselwirkung eingeht. Serotonin ist ein wichtiger Botenstoff, der f\u00fcr unser Wohlbefinden verantwortlich ist.&#8220; <i>(Psychiater Rene Hurlemann von der Universit\u00e4tsklinik Bonn)<\/i><\/p>\n<p>Die Oxytocinwerte stiegen beide Male an waren aber beim Singen signifikant h\u00f6her als bei der Gespr\u00e4chsrunde.<\/p>\n<p>Die Frageb\u00f6gen zum Wohlbefinden unterst\u00fctzten das Ergebnis:<\/p>\n<p>Die S\u00e4nger f\u00fchlten sich &#8211; unabh\u00e4ngig von ihrer Vorerfahrung im Chor &#8211; am Ende der Proben viel wohler. &#8222;Psychisch hat miteinander sprechen ebenfalls einen positiven Effekt, aber beim Singen ist der Effekt viel st\u00e4rker&#8220;, sagt Prof Gunter Kreutz.<\/p>\n<p>Ausf\u00fchrlicher und sehr anschaulich erkl\u00e4rt Professor Kreutz das in seinem Buch<br \/>\n&#8222;Warum Singen gl\u00fccklich macht&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir alle sind mittlerweile mehr oder weniger gestresst. Zumindest teilweise. 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